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Dienstag, 23. April 2013

Überrollbügel

Beim Stöbern bin ich auf einen Thread im Nutz Forum gestoßen, in dem ein asymmetrischer Bügel gebaut wurde, genau wie ich ihn will. Noch besser, dass das Teil in Serie ging und bestellt werden kann.

Passgenau, das Auto steht nicht für mehrere Tage beim Bügelbauer, der zudem mehrere 100km weg ist und preislich liegt das ganze etwas bei einem Drittel eines Selbstbaubügels...



Meiner natürlich für die Linke Seite und in weiß!

Der Bügel stammt von Projectem.co.uk,
bzw. von dem User Russell aus dem Nutzforum.
42mm Rohr, 3mm Wandstärke
Kosten tut er gerade mal um die 250€, der Versand ist mit Glück für 30€ machbar!





Freitag, 20. Mai 2011

Ein bisschen Proll muss sein - Platz für Coolant Reroute


Wozu könnte diese verbogene und zerhackte Aluschiene wohl gut sein?






Zunächst mal zum Ausprobieren von Plastidip :-)
Geiles Zeugs!!!! (natürlich nach Rundschleifen und Entgraten der Schiene). Dann natürlich noch, um diese Halterung zu befestigen.






Des Rätsels Lösung: Die Halterung ist für den Aktivkohlebehälter, der viel Platz wegnimmt und eine ordentliche Rohrführung der Coolant Reroute blockiert...
Durch den Filter spare ich mir einen Schlauch zurück und habe ein cooles Tuning Teil im Auto...





Die Halterung habe ich vorm Kühler an den Befestigungslaschen des Klimakühlers montiert







Natürlich so, dass man den Filter auch schön prollig vorne durchs Maul sehen kann :-) :-) :-)






Der Lohn der ganzen Mühe:
Eine leere Beifahrerseite im Motorraum, wo jetzt prima der Hauptkühlschlauch verlegt werden kann!
(Den Kühlwasserbehälter hab ich nach rechts verlegt, siehe 2 Beiträge vorher)

Konstruktion Ansaugtrakt

Was bei mir immer noch fehlt ist eine saubere Konstruktion des Ansaugtraktes.

Die bisherigen Komponenten: 1,9l Jackson Racing Cold Air Intake, daran angeflanschter großer 626 Luftmengenmesser mit Mx5 Innereien. Das Ganze war dann mit nem teilweise abgeschnittenen 1.8l JR CAI Anschluss an der Drosselklappe festgemacht.

Ich wollte unbedingt wieder einen Resonanzkasten verbauen, hier passt der Standalone-Resonanzkasten aus diversen Ford Probes/323
Ich wollte auch den weiteren Ansaugschlauch verwenden, hat leider nicht geklappt





Diese Strecke muss noch überbrückt werden, die abgewinkelte Luftführung des Resonanzkasten ist sehr hilfreich







Der Resonanzkasten hat eine zu große Öffnung für die Drosselklappe, hier hilft die Gummimuffe der Orginal-Mx5 Drosselklappe weiter.






Der äußere Ring wird abgeschnitten und die Muffe über die Drosselklappe gestülpt. Der Resonanzkasten passt jetzt saugend drüber...





Fertig!

hat doch was OEM mäßiges, oder?

Die Verbindung erfolgt mittels eines 76 auf 65 mm Reduzierwinkelkrümmers aus Silikon

Einmal Kühlwasserbehälter in Schön bitte

Der Kleine soll ja nen klassischen Look bekommen, da passt der Riesenplastikbehälter hinterm Klappideckel nicht mehr so toll. Also hab ich einen Oilcatchtank aus Ebay als Behälter umfunktioniert (sprich ein Loch in den Deckel gebohrt gegen Überdruck und ne schöne Halterung dafür gebastelt...)


Hier die Rohteile für die Halterung, aus 4mm Hart-PVC Platten mit dem Dremel und ner Eisenfeile rausgeschnitzt







Die fertige Halterung, noch ohne Bohrlöcher. Die aufgeklebte Platte passt perfekt in eine Ausbuchtung des Querstegs vorm Federbeindom







Hier ein Bild des verwendetend Tanks, sehr praktisch ist die aussenliegende Flüssigkeitsstandanzeige...











So sieht das ganze dann im Motorraum aus, ich finds sehr lecker...

Donnerstag, 27. Januar 2011

Elise Sitze

Ich bin dann mal auch auf den fahrenden Zug aufgesprungen und habe mir ein Paar Lotus Elise Sitze besorgt. Diese haben deutlich besseren Seitenhalt, sind leichter als die Mx5 Sitze und man sitzt einge cm tiefer, was einem gerade dann zugute kommt, wenn man einen Überrollbügel verbauen will.
Zusätzlich hatte ich mit den Orginalsitzen das Riesenproblem, dass die Kopfstütze genau im Nacken endete, bei einem Heckaufprall ist sowas gar nicht lustig und endet gerne mit Genickbruch. Mit den Elisesitzen endet die Kopfstütze bei mir jetzt dort, wo sie soll, nämlich hinterm/überm Kopf.


Das Sitzgefühl ist ein Traum, allerdings sind die Sitze wirklich schweinehart und dicke Leute kann ich jetzt auch nicht mehr mitnehmen...








Das Mittelteil ist nur festgeklebt, an Stelle von dem hellen Schaumstoffkissen ist auf der Beifahrerseite (war ne Rechtslenker-Elise) eine aufblasbare Lordosenstütze verbaut







Dieses kleineHartschaumteil ist übrigends die gesamte Polsterung für den Allerwertesten...







Am Rücken ist es noch dünner...ich werde die gesamte "Polsterung" gegen zugeschnittene Backsaver Pads aus den Staaten tauschen, einem speziellen Memory Foam, wodurch die Sitze bequemer als die Seriensitze werden sollten

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Variabler TPS und Drosselklappe

So, habe nochmal ein bisschen gebastelt:


Hier sieht man schön den neu gefrästen Eingang für die Welle der Drosselklappe, der Deckel wurde mit einem Kunststoffschweisskolben wieder festgeschweisst.







Anschließend wurde die Naht gespachtelt undverschliffen








Der Originale Eingang wurde mittels Sekundenkleber mit einem Centstück verschlossen








Kinder, nicht mit dem Sekundenkleber spielen!

Ich dachte sowas passiert nur Idioten...

Nach anfänglicher Panik konnte ich die Sache dann doch noch UNBLUTIG mit einer Rasierklinge beenden...




und der TPS ist dran...

Vom Bremssattellack war noch soviel übrig, da gabs noch nen Farbtupfer für die Drosselklappe...






Die Distanzhülsen (26mm) wurden von meinem Vater aus nem Alurohr geschnitten, der TPS wird zusätzlich mit einer gummidichtung abgedichtet.











Hoffentlich bringt er mir Glück...







der Leerlaufreglerwurde mit der selbstgeschnitzten Teflondichtung verbaut...echt unglaublich, was das mit dem ganzen drum wieder für ein Oschi geworden ist...

Dienstag, 19. Oktober 2010

Toyota Supra Einspritzdüsen

Da mein Mx5 ja nach der Motorkur hoffentlich etwas Extraleistung hat, mussten neue Düsen her.
Zusätzlich muss ja bei E85 noch etwa 40% mehr Sprit als bei normalem Benzin eingespritzt werden.

Die Wahl fiel deshalb auf 305ccm Supradüsen, die gut 32% mehr Durchfluss haben als die orginalen 230ccm.
Es ist allerdings gut möglich, dass das ganze NICHT ausreicht, in dem Fall werde ich wohl einen einstellbaren Benzindruckregler nachrüsten. Bei normalem Benzin reichen die Supradüsen bis etwa 190PS an der Hinterachse.

Zunächst wollte ich die Düsen aber noch überholen. Die Durchflusswerte waren zwar ziemlich gleich gewesen, aber sicher ist sicher. Zunächst muss der Spritfilter entfernt werden, am besten geht das mit einer Spaxschraube







(Hier sieht man auch gut den leicht korrodierten
Düsenkörper)

Mutig reingedreht und KRÄFTIG ziehen...








...und schon ist der Filter draussen!








Die Düsen wurden komplett gereinigt, wenn man mit der Tellerbürste beim Säubern etwas Druck auf die Einspritzdüse ausübt, kriegt man ne schöne Hammerschlagoberfläche. Anschließend habe ich die Düsen mit Wachs versiegelt.






Ich habe in den USA ein "Maintenance Kit" für die Düsen erstanden, mit neuen Filtern, neuen O-Ringen und neuen Abdichtgummis.
Die Filter waren etwas Arbeit (mussten mit einem Körner eingetrieben werden) aber jetzt sind die Düsen quasi neu. Morgen folgt dann noch ein Test auf der selbstgebauten Flowbench.





Hier mal noch der Vergleich zw. Orginaldüsen und Supradüsen, die Supradüsen haben exakt die gleichen Aussenmaße, die Mx5 Düse ragt aber weiter in den Ansaugkanal -->schlecht, da so weniger Platz für eine gute Zerstäubung bleibt.






Die Supradüsen sind schon eine Generation weiter als die mx5 Düsen der ersten Serie. Wie man sieht, hat die Supradüse 2 Ausgänge (hier oben und unten) wodurch der Strahl geteilt wird und schön in den jew. geteilten Ansaugkanal sprüht. Die Mx5 Düse sprüht einfach fächerförmig, ein Teil bleibt somit unweigerlich an der Kante zw. den Kanälen hängen...





Hier nochmal ein Bild von den Einlasskanälen, die Supradüsen sollten schön jeweils nach links und rechts auf die Einlassventile zielen, während die alten Standarddüsen zum Teil die Kanalwände erwischen

Freitag, 15. Oktober 2010

variabler Drosselklappensensor

Der orginale Drosselklappensensor im 1.6l NA ist nur ein einfacher An-Aus Schalter, der anzeigt, ob die Drosselklappe Geschlossen, voll auf oder irgendwo dazwischen ist.

Für das Feintuning ist aber das Dazwischen von grossem Interesse, schließlich macht es einen Unterschied,ob die Drosselklappe zu 25 oder zu 75% offen ist. Zudem spielt auch eine Rolle, wie schnell die Drosselklappe geöffnet wird.

Mit der Emanage kann ich zum einen über die Informationen Drehzahl und Drosselklappenstellung die Einspritzung anpassen, zum anderen über eine Beschleunigungsmap das Verhalten bei schnellem Aufreissen der Drosselklappe verbessern.


Der orginale TPS mal geöffet. Kein Hexenwerk, die Welle der Drosselklappe dreht einen exzentrischen Aufsatz, durch den am Anfangs- bzw. am Endanschlag dann die Kontakte für Drosselklappe zu bzw. offen miteinander in Kontakt kommen






Hier der angeblich passende Variable TPS aus einem Automatik BMW.
Leider habe ich es nicht geschafft, dem Teil mittels Ohmmeter irgendwelche brauchbaren Messungen zu entlocken...obwohl es im Innern am Endanschlag deutlich geklickt hat :-(





Des Rätsels Lösung: die BMW Drosselklappe schwingt verkehrt herum auf, die Kontakte im BMW TPS sind also zusagen vertauscht

Das Dumme daran ist, dass orginal der "Drosselklappe zu" Kontakt direkt aufgeht, sobald die Drosselklappe aufgeht, während der Vollastschalter schon bei etwa 70% schließt. Jetzt war es genau umgekehrt, Vollast wurde erst bei 100% gemeldet, dafür wurde "Drosselklappe ist offen" erst gemeldet, nachdem die Klappe schon einDrittel offen war. Erstmal Resignation. Nach einigem Stöbern im Miataturbo.net hab ich dann gemerkt, dass sämtliche Leute, die das Teil verbaut haben, kein Orginalsteuergerät mehr hatten und nur noch die Potifunktion benötigten, aber keine Kontakte mehr für die Endanschläge...Shyce!

Dann hab ich mich entschlossen, den verklebten Sensor einfach mal aufzufräsen und nachzuschauen, ob man an den Kontakten was verstellen/umbiegen kann.

Hier der geöffnete Sensor. Auch kein Hexenwerk, das weiße Kästchen oben links ist der "Drosselklappe zu" Schalter, der Federkontakt unten links der Vollastschalter. Auf der rechten Seite ist der Poti für die variable Drosselklappenstellung. Am interessantesten ist aber der Splint in der Mitte





Wenn man den nämlich rauszieht, kann man den TPS Sensor verkehrtrum auf die Welle der Drosselklappe aufstecken und alle Werte und Schalter passen :-) :-) :-)

Also nur noch Loch in den Deckel bohren, den Deckel wieder draufkleben und es funktioniert!!!!
Ok, ich brauch noch ein paar Distanzstücke fürs Festschrauben.



Dann muss noch der Orginale Welleneingang abgedichtet werden, hab gerade Festgestellt, dass ein 1Cent Stück perfekt passt und durch die Lippe am Rand auch perfekt zentriert wird...muss nur noch schwarz lackiert werden...


Montag, 11. Oktober 2010

Teflondichtungen für den Einlasskrümmer:

Um die Ansaugluft möglichst kühl zu halten, habe ich beschlossen, den Einlasskrümmer thermisch zu isolieren, so dass weder Wärme durch direkten Kontakt zum Zylinderkopf übertragen werden kann und auch keine Wärmedurch durchfließendes Kühlwasser übertragen werden kann.

Gegen den Kontakt mit dem Zylinderkopf habe ich ja eine Einlasskrümmerdichtung aus Teflon besorgt und an die Bohrungen genau anpassen lassen:
http://racinggreen92.blogspot.com/2010/07/zylinderkopf-ist-wieder-da.html

Allerdings gibt es noch zwei Stellen, wo Kühlwasser in Kontakt mit dem Einlasskrümmer kommt:

Beim Kaltstartventil und beim Leerlaufregler:

Bei Ebay also eine Teflonplatte 2mm bestellt und einfach die Dichtung zurechtgeschnitzt, mit einer scharfen Teppichmesserklinge kein Problem








Hier die fertigen Dichtungen

Auch im Leerlaufregler unterhalb der Drosselklappe ist noch Kühlwasserfluss, daher wurde auch hierfür eine Dichtung hergestellt.






Damit das Kühlwasser nach wie vor durch den Leerlaufregler fließen kann, musste dieser modifiziert werden und die Trennwand herrausgefräst werden

Montag, 13. September 2010

finaler Motor Zusammenbau Teil 6 - Anbauteile

Als Dichtung für den Einlasskrümmer wurde eine Teflondichtung verwendet, die zudem sämtliche Kühlkanäle, die in den Einlasskrümmer fließen, abblockt. Auf dieseArt und Weise bleibt der Einlasskrüümmer deutlich kühler = mehr Leistung






Selten: ein 80°C Termostat, habe ich von IL Motorsport gebraucht bekommen, keine Ahnung, wo es her ist, die goldene Mitte zw. 70° Extrem Teil und Serie







Dann wollte ich den Thermostatadapter für die Coolant Reroute installieren...passt nicht. Hier hat sich das Kopfplanen unerwartet bemerkbar gemacht. Also die große Feile ausgepackt und losgelegt...







hier sieht man deutlich, wieviel weggenommen wurde...